Irish Dance

Nebst den Volkstänzen wurde in den letzten Jahren der Solotanz durch Tanzshows wie 'Riverdance' oder auch 'Lord of the Dance' in die Schweiz gebracht.Kleine Sprungschritte und die starre Armhaltung, die den Oberkörper unbeweglich erscheinen lassen, zeichnen diese Tanzform aus. Es wird erzählt, dass die ruhige Oberkörperhaltung auf die Zeit des Puritanismus in England und Irland zurückzuführen sei, als das Tanzen generell verboten war. Somit sollte nicht gesehen werden, dass in den Häusern getanzt wurde.
Im Solotanz wird zwischen Soft- und Hardshoe-Tänzen unterschieden. Die Softshoe-Tänze enthalten teils ballettähnliche Schritte, auch die Schuhe sehen den Ballettschläppchen ähnlich. Die Hardshoe-Tänze werden mit Schuhen getanzt, welche an den Schuhsohlen im vorderen Schuhbereich mit Fiberglass ausgestattet sind. Es wird hier auch von ‚irischem Steptanz’ gesprochen.
Bei den Volkstänzen wird zwischen den Ceili Dances und den Set Dances unterschieden. Beide Tanzformen werden in Gruppen zu der lebhaft irischen Musik getanzt. Es handelt sich um eine sehr soziale Tanzform, die bis zum heutigen Tag in vielen Ländern intensiv gepflegt wird. Gerade in Irland finden während des Sommers zahlreiche Tanzfestivals statt, die ein Tanzen bis zum Umfallen mit Live-Musik garantieren.